Nachhaltigkeit bei ARGUS

Wir sind von den vielseitigen Kunststoffprodukten und ihrem unverzichtbaren Mehrwert in verschiedensten Anwendungen unseres täglichen Lebens überzeugt. Bei der Verwendung dieser hochwertigen Materialien muss natürlich der bewusste und nachhaltige Umgang über den gesamten Lebenszyklus im Fokus stehen. Zudem sind wir uns als kunststoff­verarbeitendes Unternehmen der besonderen gesellschaftlichen Verantwortungen bewusst, die von unserem Handeln und unseren Produkten ausgehen. Bereits seit der Unternehmensgründung im Jahr 1994 sind daher die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert und werden täglich gelebt.

Der Schutz unserer Umwelt, der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bilden die Basis für unseren heutigen und zukünftigen Erfolg als Familienunternehmen.

 

Ökologisches Handeln

Regenerative Stromversorgung - 100 % Grünstrom 

Bei ARGUS wird der gesamte Produktionsstandort mit 100 % Ökostrom versorgt, der ausschließlich auf den erneuerbaren Energieträgern Windkraft, Solarenergie und Biomasse basiert. Damit setzen wir ein Zeichen zur Förderung erneuerbarer Energien, zumal unsere Produktionsprozesse sehr energieintensiv sind.

Bezogen auf den Gesamtenergiebedarf für Strom, Wärme, Kühlung und die innerbetrieblichen Transportsysteme (Scope 1 und 2) wird der CO2-Ausstoß durch die Nutzung von Ökostrom im Vergleich zu 2021 um 88 Prozent reduziert. Bei der aktuellen Produktionsmenge entspricht dies einer jährlichen Einsparung von voraussichtlich 3.300 Tonnen CO2.

Um den Strombezug weiter zu reduzieren, betreibt ARGUS zwei eigene Photo­voltaik­anlagen, durch die eine Strommenge von ca. 280.000 KWh pro Jahr erzeugt und zum größten Teil direkt am Standort verwendet wird

Steigerung der Energieeffizienz  

Trotz der Verwendung von regenerativen Stromquellen bleibt einer unserer zentralen Grundsätze, den Energieverbrauch in allen Bereichen nachhaltig zu senken. Dies wird unter anderem durch den Einsatz von energieeffizienter Prozess- und Kühltechnik, Wärmerück­gewinnungssystemen sowie die Verwendung von dynamisch gesteuerten LED-Beleuchtungssystemen realisiert.

So tragen wir auch dazu bei, den Gesamtenergiebedarf in Deutschland zu reduzieren.

 

Regionaler Artenschutz

Wir engagieren uns für den regionalen Artenschutz. Auf unserem Betriebsgelände wurde im Jahr 2022 eine Streuobstwiese mit 22 Obstbäumen und einer Gesamtfläche von knapp 4.000 m2 realisiert. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa.

Bei uns wird dieses Biotop durch einen natürlichen Teich mit einer Fläche von 500 m2, eine angrenzende Fassadenbegrünung auf einer Länge von über 100 m und mehrere Blumenwiesen mit ca. 1.600 m2 erweitert. Damit bieten wir insbesondere den Insekten und heimischen Vogelarten einen idealen Lebensraum. In diesem fühlen sich auch die zwölf Bienenvölker wohl, denen auf unserem Betriebsgelände in Zusammenarbeit mit einem regionalen Imker ein sicheres Zuhause geboten wird.

CO2-Bilanzierung  

Um weitere Potenziale zu identifizieren, wurde bereits eine vollständige CO2-Standort­bilanz (Corporate Carbon Footprint) für Scope 1 und 2 erstellt. Darüber hinaus sind wir derzeit dabei, die Emissionen der Kategorie Scope 3 zu ermitteln und zu berück­sichtigen. Auf Basis der erhobenen Daten werden laufend weitere Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen geplant und umgesetzt.

In unserer Klimaschutzstrategie haben wir uns zwei zentrale Ziele gesetzt. Bis Ende 2030 wollen wir für Scope 1 und 2 Treibhaus­gasneutralität (Netto-Null) erreichen. Dadurch werden wir im Vergleich zu 2021 fast 3.700 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr einsparen. Unser langfristiges Ziel ist es, bis Ende 2045 in allen drei Scopes Treibhausgasneutralität (Netto-Null) zu erlangen.

Aktion Null Granulatverlust

Wir haben uns der Initiative "Null Granulatverlust" unseres Branchenverbandes IK angeschlossen. Ziel dieser Initiative ist es, zu verhindern, dass Kunststoffgranulat in die Umwelt oder in die Kanalisation gelangt und sich anschließend in den Meeren oder an den Küsten ansammelt. Dies wird bereits seit vielen Jahren durch spezielle technische Lösungen und die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter umgesetzt.

Hier können Sie unser Zertifikat aufrufen.